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Ob die EU und Serbien, oder schlimmer noch Deutschland und Serbien, wohl jemals Freunde werden
können?
veröffentlicht am 26.07.2008
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Sicher wird man es begrüßen müssen, dass sich die serbische Regierung nun dazu entschlossen hat, den seit 12
Jahren gesuchten Angeklagten Radovan Karadzic an das UN-Kriegsverbrechertribunal zu überstellen. (Und
natürlich wird man auch die EU dazu beglückwünschen müssen, dass sie in dieser Frage hart und unerbittlich
geblieben ist.) Ob all dies aber dazu führen wird, dass Serbien und die EU jemals dicke Freunde werden, dass
wird man, - nicht nur vor dem Hintergrund
der Kosovo-Entscheidung -, doch bezweifeln müssen.

Nein, wer hier der Wahrheit die Ehre geben will, der wird erkennen müssen, dass das Streben Serbiens zur EU
allein auf materiellen Abwägungen beruht. Und so wird man sich denn über das etwaige Engagement dieses
Landes in der europäischen Gemeinschaft auch keine Illusionen machen dürfen. Denn zu sehr wird das nationale
Handeln von einer kalten Eingenutzkalkulation getrieben sein, als dass man sich von den Serben jetzt noch einen
Einigungsimpuls wird erwarten können.

Und dennoch, so sehr man sich auch sicher sein kann, dass die Serbien nicht mit warmen Herzen an Europa
denken, so sehr wird man ihnen den Weg dahin doch nicht verbauen dürfen. Denn zu sehr würde man damit die
serbische Volksseele weiter nur erzürnen müssen, als dass ihr jetzt noch auch die kleinste
Kooperationsbereitschaft würde abringen können.
© Landei Selbstverlag, Inh. Wilhelm Leonards, Gerolstein

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