Noah denkt™  -
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Thesen zur Schlußbeurteilung eines aus dem Ruder gelaufenen Vorfalls, erstellt und veröffentlicht
am 20.08.2008
(siehe in diesem Zusammenhang auch unsere Beurteilungen „Caucasion Conundrum“ und „Das kaukasische Rätsel)
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  1. Russland hat sich mit dem zögerlichen Rückzug aus Georgien nicht nur politisch und diplomatisch, sondern
    auch ökonomisch (Stichwort: Investitionen aus dem Ausland) und kulturell selbst geschadet.
  2. Der georgische Ministerpräsident Herr Saakaschwili hat seine Glaubwürdigkeit verloren.
  3. Die Demokratieexportpolitik des Herrn Bush hat sich erneut als kontraproduktiv erwiesen.
  4. Georgien wird seinen rechtlichen Anspruch auf die Provinzen Süd-Ossetien und Abchasien verlieren.
  5. Die NATO hat richtig daran getan, Georgien finanzielle Wiederaufbauhilfe zuzusichern, und die
    Zusammenarbeit mit Russland (im NATO-Russland-Rat) solange einzufrieren, bis der Rückzug des
    Letzteren aus dem georgischen Kernland abgeschlossen ist.
  6. Der in Tiflis gemachte Einwurf von Frau Merkel, wonach die NATO-Beitrittsperspektive für Georgien nach
    wie vor bestehe, ist kaum nach zu vollziehen.
  7. Ebenso ist kaum nach zu vollziehen, warum der Georgien-Konflikt auch in dieser Woche wieder nur eine
    untergeordnete Rolle in den poltischen Fernseh-Talkshows spielt. (Siehe in diesem Zusammenhang etwa
    den Umstand, dass in „Hart aber fair“ erneut nicht über dieses Thema diskutiert wird).
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