Noah denkt™  -
    Projekt für Wirtschaftsbeurteilungen
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Stichpunktallerlei zur Volkswirtschaft und anderem, erstellt und veröffentlicht am 01.02.09
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  • Noah denkt™ kann sich nicht helfen, aber der neue Finanzminister der USA, Tim Geithner, ist ihm schon
    während der Bear Stearns Anhörungen wie ein überschätzter Wichtigtuer vorgekommen. Dieser Eindruck
    hat sich jetzt bei den Stellenbewerber-Hearings im Kongress erneut bestätigt.

  • Als John Thain zum Chef von Merrill Lynch ernannt wird, sagte Bob Pisani (CNBC) sinngemäß, dass er
    noch nie einen intelligenteren Menschen getroffen habe, als eben besagten Herrn Thain. Als dieser Mr.
    Thain jetzt von Ken Lewis rausgeschmissen wurde, meinte Bob Pisani nur, dass es auch auf dem Parkett
    der New Yorker Börse wenig Händler gäbe, die auf Grund der Erfahrungen, die sie seinerzeit mit dem
    ehemaligen Börsenchef Thain gemachten hätten, gut auf denselben zu sprechen seien. Frage: Wäre es
    nicht wichtig und richtig gewesen, diese letzte Information schon bei der Ernennung des Herrn Thain zum
    Merrill Lynch-Chef unters Volk zu streuen? Wird man aus der Tatsache, dass Herr Pisani dies seinerzeit
    nicht getan hat, sondern erst jetzt, da der Herr Thain allgemein in Ungnade gefallen ist, mit dieser
    Information hausieren geht, schliessen müssen, dass der betreffende Reporter hier wenigstens ein wenig
    das Opfer eines Opportunismus geworden ist? Und, wenn dem so ist, woran wir keinen Zweifel haben, dann
    stellt sicht doch die Frage,  was dieser Sachverhalt dann über die Qualität der sonstigen Analyse aussagen
    kann, die von Herrn Pisani und seinem Arbeitgeber verbreitet wird?

  • Muss man die Republikaner und ihre Freunde (Joe Kernen, Erin Burnett, Lawrence Bossidy, Bernard
    Marcus (alle CNBC) etc…) so verstehen, dass sie grundsätzlich auch gegen das TARP-Programm
    gewesen wären, wenn es denn von einem demokratischen Präsidenten in den Kongress eingeführt worden
    wäre? Wie anders nämlich wird man sich denn sonst die entrüstetet Gegnerschaft erklären können, die sie
    nun berechtigt zwar gegen das aktuelle Konjunkturbelebungsprogramm ins Feld führen? Denn natürlich
    hätte man doch mit denselben Argumenten, mit denen man jetzt Obamas Konjunkturbelebungsprogramm
    bekämpft, auch das TARP-Programm ablehnen können.

  • Zu Joe Kernens (CNBC) Anti-Europäismus (30.01.09): Wer den Erfolg einer Volkswirtschaft messen will,
    der dies nicht nur anhand von Arbeitslosenzahl und der Wachstumsrate des Bruttosozialproduktes tun
    dürfen, sondern, der wird auch die durchschnittliche Lebenserwartung, das (statistisch zu ermittelnde)
    subjektive Zufriedenheitsgefühl der Bürger, die Geburtenrate, die Kriminalitätsrate, die Selbstmordrate, die
    Zahl der Drogentoten, usw. mit in Betracht ziehen müssen.

  • Jetzt wäre eine regelmäßige Talkrunde, welche nach Art des DSF-Doppelpasses, also mittels einer
    kontroversen, öffentlichen Expertendiskussion, die überraschend guten Quartalszahlen von Siemens in
    Perspektive setzen kann, dringend von Nöten. Denn ein buchhalterischer Zahlenvergleich wird hier nicht
    reichen, um die Geschichte hinter der Geschichte adäquat beleuchten zu können. (siehe dazu auch unsere
    Beurteilungen: Poor Moody Standards I, II, und III).  

  • Der antizyklisch denkende Futureshändler Ben Lichtenstein hat recht, wenn er sagt, dass dies die
    Stunde ist, da man auf wahre Unternehmer, so wie Sir Richard Branson, hoffen muss, und hoffen darf, um
    die Weltwirtschaft aus ihrer Krise zu führen.

  • Sicher hat Hillary die vielen neuen Stellen im US-Außenministerium (Gesandter für Pakistan/Afghanistan,
    Gesandter für den Nahen Osten, Stellvertreter für Ministeriummanagement etc..) damit sie selbst möglichst
    wenig Kleinarbeit leisten muss, und damit auch den eigenen Arbeitsalltag möglichst präsidenziable
    verbringen kann.

  • Die derzeitige Krise von Werder Bremen hat vor allem damit zu tun, dass Diego nach mehreren
    verpassten Gelegenheiten, internationale und nationale Titel zu gewinnen, ein wenig die Motivation
    abhanden gekommen ist. Man kann seine Enttäuschung diesbezüglich verstehen. Denn immerhin werden
    die Leistungsträger bei Werder (insbesondere Frings) ja nicht jünger. Und so werden die Chancen auch
    nicht größer, Meisterschaften zu erringen.
© Landei Selbstverlag, Inh. Wilhelm Leonards, Gerolstein

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