| | (Teilchenbeschleuniger, Kernfusionsreaktor, Weltraumforschung etc. ) Denn zu hoch sind die Kosten, die eine solche Grundlagenarbeit verlangt, als dass diese so ohne weiteres noch von privater Hand beglichen werden könnten. (Dies ist u.a. auch der Grund, warum es nicht nur technische, sondern auch geistig-kulturelle Projekte gibt; man denke in diesem Zusammenhang nur, an die nationalen Bibliotheken, die Theater- und Opernsubventionen, so wie an das öffentliche Schul- und Universitätssystem
 | | weil die Herstellung eines medialen Ersteindrucks im Bereich der Wirtschaft genauso sehr eine | | | staatspolitische Aufgabe ist, wie dies auch die Ausűbung der Börsenaufsicht, die Gewährleistung der Meinungs- und Pressefreiheit, sowie die Bereitstellung einer televisionären Grundversorgung ist.
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Denn natűrlich wird der Kapitalismus nur dann funktionieren können, wenn in ihm die Őffentlichkeit genauso sehr gewährleistet ist, wie dies auch im Falle der parlamentarischen Demokratie der Fall ist. Denn so, wie diese Demokratie vom informierten und műndigen Engagement ihrer Bűrger lebt, so wird auch dieser Kapitalismus nur dann florieren können, wenn er von aufgeklärten, selbstständigen und kritischen Marktteilnehmer getragen wird. Dass es diese aufgeklärte und kritisch-unabhängige Őffentlichkeit in der Gegenwart aber gibt, das wird man in Wahrheit nicht behaupten können. Denn zu sehr werden Analystenbriefings, Hauptversammlungen und Konferenzbeiträge nach wie vor mit Akkreditierungs- und Zugangskontrollen abgehalten, als dass man jetzt schon davon ausgehen kann, dass die breite Bűrgerschaft jenen direkten Ersteindruck haben könnte, der allein eine wahre Eigenständigkeit ermöglicht..
Nun wird gerade in einer repräsentativen Demokratie nur allzu gern darauf hingewiesen, dass diese allgemeine Bűrgerschaft diesen unmittelbaren Ersteindruck gar nicht wolle, und dass sie deshalb doch mit den editierten Informationen der Fachpresse viel besser bedient sei. Dass mit diesem Hinweis aber nur die Pfrűnde der repräsentativen Elitegesellschaft gerettet werden sollen, das ist offensichtlich. Denn auch, wenn es stimmt, wenn gesagt wird, dass der Durchschnittsbűrger bis dato nur wenig Interessen dafűr zeigt, was ihm an Wirtschafts-Live-Berichterstattung geboten wird (so etwa die Internetűbertragung von HVs, oder eine der seltenen Űbertragungen eines Analystengesprächs auf Phoenix), so wird man daraus doch nicht schliessen können, dass er mehr davon folglich auch nicht verdient hat. Denn zu sehr wűrde man in diesem Fall ja auch die Bundestagsdebatten-Live-Űbertragung einstellen műssen, als dass man sich dieser Logik jetzt noch wird bedienen können.
Nein, wer hier der Wahrheit die Ehre geben will, der wird erkennen műssen, dass das derzeit noch vorhandene Desinteresse des Durchschnittsbűrgers an seiner Wirtschaft nur die Folge einer jahrhundertelange Bevormundung desselben durch eine sich besserwisserisch gerierenden Elite ist. Und so wird man sich denn auch gar nicht wundern dűrfen, wenn der eigentliche Souverän sich gar nicht erst der unbequemen Akkreditierungs- und Authentifizierungstortur stellen will, die ihm im Internet immer noch abverlangt wird. Denn zu sehr wird er darin doch auf sein (immer noch) Nichtanerkanntsein zurűck geworfen, als dass er sich eine solche Degradierung jetzt noch ein neuerliches Mal wird antun wollen.
Da dem aber so ist, wie es ist, und es gerade in Finanzfragen eine Selbstverständlichkeit sein sollte, die Diskussion darűber auf eine möglichst bereite und unvoreingenommene Basis zu stellen, da wird man die derzeitigen Player in dieser Diskussion nur dazu auffordern müssen, sich vor einer Zugangserweiterung auf ihrem Arbeitsfeld nicht allzu sehr zu fűrchten. Denn zu sehr werden sie von diesem neuen Tageslicht nur selber profitieren können, als dass sie sich jetzt noch anderswo um die Vermeidung von Modeblasen werden beműhen műssen.
 | | weil das öffentlich-rechtliche Modell in Deutschland seine journalistische und technische Leistungsfähigkeit | | | ein ums andere mal bewiesen hat.
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Denn gerade auf dem Felde des Fernsehens wird man keineswegs davon ausgehen können, dass eine steuerliche Finanzierung auch gleichbedeutend mit einem öden, unfreien, und bűrokratisch ineffizienten Programm ist. Vielmehr wird man anhand von konkreten Beispielen belegen können, dass gerade das Gegenteil der Fall ist, und eine Garantie fűr Qualität gerade n dieser öffentlich-rechtlichen Struktur zu finden ist. (Man vergleiche in diesem Zusammenhang nur die Qualität der BBC, mit der von ITV, die von PBS, mit der von Fox, und die, der ARD, mit der von ProSiebenSat1 etc...)
Dass von interessierter Seite, namentlich dem einen oder anderen Medienunternehmer, nur allzu gern das Gegenteil behauptet wird, daran wird man sich in diesem Fall gar nicht weiter stören műssen. Denn zu sehr haben es die Betreffenden an einer eigenen journalistischen Unabhängigkeit bisweilen doch schon fehlen lassen (siehe dazu etwa den Umgang der Berlusconi-Medien mit ihrem eigenen Chef, siehe dazu auch die nahezu absolute Gleichschaltung der Murdoch-Medien in Sachen Irakinvasion), als dass man sich an deren Urteil jetzt noch allzu sehr wird reiben műssen.
Ja, mit einem gewissen Recht wird man sogar behaupten können, dass eine ehrlich kritische und unabhängige Auseinandersetzung mit Wirtschaftsstrategien (etwa mittels kontroversen Fernseh-Diskussionsrunden) nur dort möglich ist, wo man von den Werbeausgaben dieser thematisierten Wirtschaft selbst nicht abhängig ist. Denn zu sehr wird man sich im anderen Falle doch (zwecks Brűskierungsvermeidung) selber noch zensieren műssen, als dass man sich jetzt noch frank und frei wird erklären können.
 | | weil es gar nicht so teuer ist, einen solchen Wirtschaftsereigniskanal (mit ein wenig journalistischer | | | Perspektivarbeit in Form von Reportagen, Dokumentationen und Talkrunden) zu finanzieren.
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Denn nicht nur wird man sich hier auf die vorhandenen Phoenix- und ARD-Infrastruktur stűtzen können. Nein űberdies wird man auch keine neuen Sendefrequenzen einrichten műssen. Denn zu sehr wird man dafűr doch den Alpha- Wissenschaftskanal des Bayerischen Rundfunks nutzen können, als dass man sich diesbezűglich noch in neue Kosten wird stűrzen műssen.
Nein, wer die Sache unvoreingenommen betrachten will, der wird bald erkennen können, dass man das Ganze aufkommensneutral finanzieren kann. Und so wird man sich eine neue Gebűhrendiskussion auch gar nicht erst einhandeln műssen. Denn zu sehr wird man an anderer Stelle (etwa bei der Volksmusik oder beim Fussball) doch sparen können, als dass man dieses Geld jetzt nicht auch besser noch verwenden kann.
Ja, mit gewissem Recht wird man sogar sagen können, dass die Transparenz, und Diversität, die so geschaffen wird, eher dazu fűhren wird, dass der Beitragszahler Geld verdienen, als dass er selbiges verlieren wird. Denn zu sehr wird durch die neue Intensität der Reflexion doch der eine oder andere Börsencrash verhindert werden können, als dass man sich über diese Ausgabe jetzt noch wird beschweren können.
Nun wird man zur Verteidigung unseres Vorschlags noch einen letzten Punkt abhandeln, der mit den bereits vorhandenen Wirtschaftssendern zu tun hat. Denn, dass uns von bestimmter Seite entgegenhalten wird, dass es den von uns geforderten Businesskanal, schon längst gäbe, dessen wird man sich sicher sein können. Denn zu sehr wird es den Betreffenden doch darum gehen, einen ehrlichen Volkskapitalismus zu verhindern, als dass sie uns jetzt mit diesem Vorhalt nicht auch konfrontieren werden.
Damit den Betreffenden aber der Wind sogleich aus den Segeln genommen werden kann, dazu sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass unser Ereigniskanal keineswegs die Arbeit von CNBC und Bloomberg ersetzen, sondern diese vielmehr ergänzen soll. Denn zu sehr wird in den letzt genannten Sendern immer noch abstrakt diskutiert, als dass man sich eine weitergehende Vertiefung jetzt noch wird ersparen können.
Nein, wer hier der Wahrheit die Ehre geben will, der wird sehen műssen, dass die ein oder andere Finanzselbstverständlichkeit, so selbstverständlich gar nicht ist. Und so wird man es sich denn auch gar nicht erst verbieten dűrfen, diese mit Sonderfeatures zu beleuchten. Denn zu sehr wird man den Sachen nur auf dese Weise auf den Grund gehen können, als dass man sich jetzt noch mit einer reinen Hochseilarbeit wird zufrieden geben können.
So sei denn nun auch in Worten klar gemacht, wo der Unterschied zwischen CNBC und unserem Ereigniskanal in der Praxis zu suchen ist. Denn dort, wo auf CNBC in atemloser Hast etwa von structured finance die Rede ist, und dabei so getan wird, als wűsste jeder, von was hier eigentlich konkret die Rede ist, da wird unser Sender einem Risikobűndler tatsächlich űber die Schulter sehen, und seine wirkliche Verpackungsarbeit einmal zeigen wollen. (Ebenso wird unser Sender nicht so tun, als sei klar, wie ein Warenkorbinflationsberechnung, eine Computermodellprognose, eine Anleihebonitätsbewertung, eine LBO-Vorbereitung, eine M&A- Verhandlungsrunde, eine Take-Over-Feasibility-Studie usw. zu Stande kommt, sondern er wird immer dort, wo CNBC sich nicht traut das vermeintlich Űbliche in Frage (oder in wenigstens in Perspektive) zu stellen, gerade dieses (mittels Reportagen) tun. Ja, unser Sender wird noch einen Schritt weitergehen, und űber einen Quartalsbericht nicht nur aus zweiter Hand (mittels eines hinzugerufenen Analysten) berichten, sondern er wird eine Űbertragungsteam vor Ort haben, welchen den Vorgang in Gänze zeigen wird.) Denn zu sehr wird man sich nur so ein ganzes Bild erschaffen können, als dass man sich dieser weitergehenden Aufklärungsarbeit jetzt noch wird enthalten können.
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