Noah denkt™  -
    Projekt für Wirtschaftsbeurteilungen
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Danke, Marcel, - auch in eigener Sache!
Thesen zur Fernsehkritik Marcel Reich-Ranickis und mehr, erster Entwurf erstellt am 13.10.,
veröffentlicht am 22.10.08
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  • Marcel Reich-Ranicki hat Recht, wenn er anlässlich der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises einen
    Rundumschlag gegen die Qualität des Deutschen (Vollprogramm-)Fernsehens unternimmt. Denn auch
    wenn es hier nach wie vor das eine oder andere gibt, was in der Tat sehenswert und inspirierend ist, so
    wird man doch nicht leugnen können, dass die Plattheit und Oberflächlichkeit darin viel zu gross geworden
    ist, als dass man darüber nicht eine Grundsatzdiskussion wird führen müssen.

  • Ja, man wird sogar sagen müssen, dass die Vollprogrammanbieter des Fernsehens in starkem Maße dafür
    mitverantwortlich sind, dass die Kultur all überall in der Welt in immer größerer Ignoranz, Snobismus und
    Borniertheit versinkt. In der Tat handelt es sich bei diesem geistigen Niedergang nämlich um ein
    internationales Phänomen.

  • Richtig ist allerings auch, dass das deutsche Fernsehen im internationalen Vergleich sicher zu den
    Besseren, wenn nicht sogar zum Besten gehört, was es gibt. Dass die Flachheit im Fernsehen anderswo
    aber noch viel schlmmer ist, als bei uns, das wird man nicht als Rechtfertigung dafür nehmen können, es
    beim vorhandenen Schmalspuranspruch dann auch zu belassen.

  • Dass es zu diesem Verfall der deutschen (Fernseh-)Kultur gekommen ist, das hat nicht wenig mit der
    geistig-moralischen Wende des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl zu tun. Denn mit seinem Eintrtt in
    die Regierung ist bewusst einer kommerziellen Spiessigkeit das Wort geredet worden, dessen
    Schablonenhaftigkeit und Scheinaufklärerattitude bis heute die Wirklichkeit beherrscht.

  • Die nur äusserlich glamuröse Biedermeierkultur, die sich durch die geistig-moralische Wende des Herrn
    Kohl in voller Pracht hat entwickeln können, ist nicht nur auf das Fernsehen beschränkt. Nein, auch im
    Buch- und Zeitschriftenmarkt wird man ähnliche Oberflächlichkeitsdynamiken erkennen können, wie sie
    auch im elektronischen Bereich an der Tagesrdung sind.

  • Die (Selbst-)Beweihräucherung des Arriviertsein, die durch den Konformismusdruck der Biedermeierkultur
    immer exzessiver wird, macht es auch für den nicht anerkannten Anbieter Noah denkt™ schwer, sich in
    diesem von Indizienurteilen beherrschten Snobismus zu behaupten.

  • Da es aber so ist, wie es ist, und auch Noah denkt™ kaum eine Aussicht darauf hat, sich alleine ob der
    Schlüssigkeit seiner Thesen durchsetzen zu können, hat sich dessen Mastermind dazu entschlossen, das
    Vorhaben von Noah denkt™ durch eine zweite Tätigkeit zu ergänzen. Tatsächlich wird der Begründer des
    kapitalistischen Existenzialismus nämlich die aktuelle Wirtschaftskrise zum Anlass nehmen, nun nicht mehr
    nur in Noah denkt™ selbst zu investieren, sondern auch im allgemeinen Finanzmarkt aktiv tätig zu werden.

  • Um bei dieser neuen Strategie Interessenkonflikte zu vermeiden, wird es Noah denkt™ in Zukunft
    unterlassen, einzelne Finanztitel zu behandeln, in denen der Mastermind dieses Projekts ein eigenes
    privates Interesse verfolgt.

  • Dass der Mastermind von Noah denkt™ diese Strategieerweiterung nicht vorher schon unternommen hat,
    dass liegt vor allem darin begründet, dass dieselbe erst durch die aktuelle Wirtschaftskrise und der damit
    verbundenen Gewinnmöglichkeiten sinnvoll geworden ist. Außerdem hat die Philosophie des
    kapitalistischen Existenzialismus in seiner vorliegenden Form erst theoretisch entwickelt werden müssen,
    ehe man daraus seinen vollen Nutzen auch wird ziehen können.

  • Für die Arbeit von Noah denkt™ bedeut dies, dass sie mit ein wenig mehr Diskretion zwar, aber ansonsten
    wie bisher weitergeführt wird, um das Angebot auf einem aktuellen Stand zu halten.
© Landei Selbstverlag, Inh. Wilhelm Leonards, Gerolstein

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