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Ob der nun auch zu Private Equity gehen wird?
Aperςu zu dem ankündigten Rücktritt von Siemens-CEO Kleinfeld, 26.04.07
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Sicher wird’s interessant sein, zu sehen, wo der Herr Kleinfeld nach seiner Siemenszeit enden wird. Denn, dass er
weiter, wie bisher, versuchen wird, den sozial bewussten Kapitalisten zu mimen, das wird man sich so recht nicht
vorstellen können. Denn zu sehr hat er sich doch in all den Siemensjahren ein wenig noch bescheiden müssen,
als dass er jetzt nicht auch "richtig" wird verdienen wollen.

Was aber Siemens selbst angeht, so wird man sagen können, dass es sicher angebracht war, den Herrn Kleinfeld
in den Senkel zu stellen, dass es aber nicht nötig war, ihn dabei bis zum Rücktritt zu treiben. Denn zu wenig wird
man sich doch einen anderen denken können, der seine Internationalität besser mit einer sozialstaatlichen
Umgänglichkeit vermischen kann, als dass man auf den Herrn Kleinfeld jetzt noch so ohne weiteres wird
verzichten können.

Nein, wer die Person des Herrn Cromme in Augenschein nimmt, der wird annehmen müssen, dass der Letztere
viel zu sehr dem traditionellen Industriekapitänsgedanken verhaftet ist, als dass man sich von ihm das notwendige
internationale Gespür wird erwarten können. Und so wird man seine Zweifel haben müssen, ob er den richtigen
Spagat-CEO tatsächlich auch wird finden können. Denn zu wenig wird er eine modern-mondäne
Sozialverträglichkeit doch selber auch verkörpern können, als dass er diese jetzt noch in einem anderen wird
entdecken können.

Da dem aber so ist, wie es ist, und in diesem Fall das alte, herrische Obrigkeitsdeutschland sein Haupt ein
weiteres Mal erhoben hat, da wird man den Bestechungskünstlern aus der Siemensschen
Kommunikationsabteilungen sagen müssen, dass sie ihrem Haus einen Bärendienst damit erwiesen haben, sich
nicht früher auf die Hinterbeine gestellt zu haben.  Denn zu sehr wird Siemens nun an Sexappeal verlieren
müssen, als dass es seinen Kostennachteil jetzt noch so ohne weiteres kompensieren kann.
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