Noah denkt™ - Projekt für Wirtschaftsbeurteilungen
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Der Gottesbeweis
Aperςu, erster Entwurf erstellt am 06.12., veröffentlich am 12.12.07
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Richard Dawkins macht in seinem aktuellen Bestseller “Der Gotteswahn“ erneut deutlich, dass alle bisherigen
Versuche, die Existenz Gottes vernűnftig zu beweisen, gescheitert sind. Und in der Tat wird man ihm, was die
Liste, der von ihm angefűhrten Theologen angeht, duchaus recht geben műssen, wenn er sagt, dass deren
Argumentation wissenschaftlichen Ansprűchen nicht genűgen können. Denn zu sehr wird hier immer noch
versucht, die Űberlegenheit des Herrn auf rein theoretische Weise zu belegen, als dass man ihr auf diese Weise
jetzt noch wird gerecht werden können.
Nein, wer die Gegenwart des Herrn auch den Skeptikern dieser Welt eineindeutig beweisen will, der wird dies nicht
auf mathematische oder mystische Weise tun dűrfen, sondern, der wird sich ihr mit einem
Vernunftfundamentalismus nähern műssen. Denn nur, wenn er dieses tut, dann wird er die Unwiderstehlichkeit
einer rational begrűndeten Hingabe tatsächlich auch belegen können. Und so wird man deren Universalität in
diesem Fall wirklich auch vermitteln können. Denn zu sehr werden nun auch die Kritiker dem Charme eines
selbstzerstörerischen Vernunftmartyriums erliegen műssen, als dass sie dahinter jetzt nicht auch die Kraft des
Herrn erkennen mögen.
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Da dem aber, so ist, wie es ist, und die Existenz Gottes am unmissverständlichsten in der entwaffnenden
Friedfertigkeit eines zu Ende gedachten kategorischen Imperativs zu sehen ist, da wird man denen, die sich an
der Diesseitigkeit des Herrn Dawkins reiben, sagen műssen, dass sie damit aufhören sollen, ihm seine Skespsis
vorzuwerfen. Vielmehr wird man von ihnen verlangen müssen, dass sie ihm mit einem eigenen
Wissenschaftsextremismus begegnen sollen. Denn zu sehr werden sie sich dem Herrn nur so auch ehrlich
űberantworten können, als dass sie dieser Leidensbereitschaft jetzt noch werden enthalten können.
Denen aber, die die Ockhamsche Klinge zum Vorwand nehmen, um eine existenzbedrohende Verteidigung der
Vernunft gar nicht erst unternehmen zu műssen, denen wird man sagen műssen, dass sie auch mir ihrer Feigheit
der Wissenschaft nicht mehr werden dienen können. Denn zu sehr werden sie ihr damit den letzten Einsatz
vorenthalten haben, als dass sie den Bestand des Rationalismus so noch werden sichern können.
© Landei Selbstverlag, Inh. Wilhelm Leonards, Gerolstein
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