Über den Mut zur Originalität
Wie es zur Gründung von Noah denkt™, einem Projekt zur philosophischen Wirtschaftsbeurteilung gekommen
ist.
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Gerolstein - „Nehmen wir einmal an“, sagt Albert Denkwart (42), und lehnt sich dabei genüsslich zurück, „es hätte damals, vor der
biblischen Sintflut, bereits Investmentbanken gegeben, glauben Sie dann, dass Noah, der Erbauer der Arche, darin eine Anstellung
als Analyst hätte finden können?

„Immerhin“, so fährt Denkwart fort, „hätte dies doch, nach allem, was man heute weiß, durchaus Sinn gemacht. Denn nicht nur
hätte seine Anstellung doch dazu führen können, dass die Bank am Bau von Überlebensvehikel hätte mit verdienen kann, nein,
überdies wären auf diese Weise doch weit weniger Werte vernichtet worden, als dies schlussendlich in der Flut geschehen ist.“

„Und doch“, so Denk weiter, „wird man sich sicher sein können, dass man Noah eine solche Anstellung seinerzeit nicht gegeben
hätte. Denn, wenn die Investmentbanken damals nur ein wenig so gewesen wären, wie sie dies heute sind, nun dann hätte sie
seine Bewerbung nicht einmal für Ernst genommen. Denn zu sehr wäre es ihnen doch so erschienen, als ob ein Weinbergarbeiter
nichts über globale Klimaveränderungen und volkswirtschaftliche Gewinnrechnungen verstehen kann, als dass sie ihm dieses Amt
jetzt noch hätten anvertrauen wollen."

„So ist das", ruft Denkwarts Teilhaber Bernhard Thomas aus dem Hintergrund. „Ja", so sagt er, „man wird sich sogar sicher sein
können, dass Noah nicht nur damals keine Anstellung bei den Banken hätte bekommen können, sondern dass man ihm diese
auch heute noch verwehren würde, selbst wenn man hier um seine früheren Verdienste wissen würde. Denn zu sehr würde man
seine Unorthodoxheit auch heute noch als merkwürdig und unangemessen ansehen, als dass man sich mit dieser jetzt noch
würde beschäftigen wollen.  

„Und da dem aber so ist, wie es ist," so fährt Bernhard fort, „und es tatsächlich keinen Grund dafür gibt, daran zu glauben, dass die
Menschen heute aufgeschlossener und unvoreingenommener sind, als sie dies damals gewesen sind, da haben wir uns dazu
entschlossen, genau diese Kleinkariertheit anzuprangern und dieses Unternehmen zu gründen. Denn zu sehr meinen wir, dass
die Freiheit auch heute noch der nicht anerkannten Sonderlinge bedarf, als dass wir diese Erkenntnis jetzt nicht auch mit aller
Macht propagieren müssten."

Dies, meine Damen und Herren, war der Verlauf einer Unterredung, die ich dieser Tage mit den Gründern des
Wirtschaftsbeurteilungsprojekts „Noah denkt™“ geführt habe. Und ich habe es für meine Pflicht gehalten, Ihnen einen Teil daraus
im Originalton zugänglich zu machen.

Weitere Informationen über Noah denkt™ sind verfügbar unter www.noahdenkt.com

Ansprechpartner für Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Wil Leonards
wil@noahdenkt.com, oder alternativ unter, wil@landeiselbstverlag.com
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- PRESSEMITTEILUNG VOM 12.06.06 -
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