Űber Noah denkt™ / Fragen und Antworten
--------------------------------------------------------------------------------

Warum sich Noah denkt™ gegründet hat?

Noah denkt™ ist ein Projekt, das aus der politischen Novelle "Businessplan Existenzphilosoph" hervorgegangen ist. Es wurde  
Anfang 2005 gegründet mit der Absicht, den Kapitalismusbegriff nicht der Oberflächlichkeit von angestellten Finanzwirten zu
überlassen, sondern ihm  wieder  jene Originalität und jenen selbstausbeuterischen Unternehmermut  zurückzugeben, den seine
Vernunft recht eigentlich meint. Denn, dass der Kapitalismus zu einem eindimensionalen Materialismus verkommt, das hat er
wahrlich nicht verdient. Denn zu sehr ist es ihm doch von Anfang an darum gegangen, den Menschen einen selbst bestimmten
Weg zur Glückseligkeit zu ermöglichen, als dass man ihn jetzt auf einen reinen Zahlen- und Besitzfetischismus wird reduzieren
können.

Wie will Noah denkt™ für einen wahren Kapitalismusbegriff kämpfen?

In dem es beweist, dass man den persönlichen und allgemeinen Wohlstand gerade dadurch nachhaltig steigern kann, dass man
sich dabei um eine ehrliche Verwirklichung der Goldenen Regel bemüht, wonach man niemand anderem etwas antun solle, was
man selbst nicht an sich selbst erfahren möchte.

Wieso meint Noah denkt™, dass es der Finanzwirtschaft nicht um eine ehrliche Verwirklichung dieser Goldenen Regel geht?

Weil diese Finanzwirtschaft der Ansicht ist, dass der Einzelne, innerhalb der Gesetze zwar, aber ansonsten ungehemmt seiner
Profitgier folgen müsse, um damit automatisch den Interessen des Allgemeinen genüge zu tun. Damit aber, dass sie glaubt, dass
man nicht selbst, sondern andere, nämlich der Markt, die Freiheit oder der Staat dafür verantwortlich seien, den Ausgleich zwischen
Einzel- und Allgemeininteresse herzustellen, da schürt diese Finanzwirtschaft eine allgemeine Rücksichtslosigkeit, die uns
schließlich die Freiheit selber kosten kann.

Wieso soll die Freiheit denn verloren gehen, wenn man sich auf den Automatismus der Selbstreinigungskräfte des Marktes
verlässt?

Weil diese Selbstreinigungskräfte der Freiheit zum Teil erhebliche Pendelausschläge brauchen, um einen Ausgleich herstellen zu
können. Im Verlaufe dieser extremen Pendelschläge aber kann es durchaus dazu kommen, dass auch die Freiheit selbst für einen
gewissen Zeitraum (siehe Platons Idee vom Kreislauf der politischen Systeme) außer Kraft gesetzt wird. - Wer also erreichen will,
dass diese Selbstheilungskräfte nicht vorübergehend auch den Bestand der Demokratie gefährden, der wird sich selbst mit
existentiellem Mut  in den Dienst dieser Selbstheilungskräfte stellen müssen, und es nicht dem abstrakten Verlauf der Geschichte
überlassen dürfen, dass am Ende schon alles gut gehen wird.  

Wie also sollte sich die Finanzwirtschaft verhalten, damit sie der Freiheit gerecht werden kann?

Sie sollte sich der Reziprozitätsidee verpflichtet fühlen. Das heißt etwa konkret, dass der einzelne Finanzwirt keinem etwas
andrehen sollte, von dessen Angemessenheit er selbst nicht überzeugt ist, und dass er von keinem anderen etwas verlangen
sollte, was er, wenn er es denn könnte, selbst nicht zu leisten bereit wäre.

Ist es tatsächlich realistisch, zu erwarten, dass man im Turbowettbewerb der Goldenen Regel gerecht werden und gerade so
seine Profite maximieren kann?

Das will Noah denkt™ beweisen.

Wie soll das konkret gehen?

Indem Noah denkt™ auf dieser Webplattform den Nachweis führt, dass ein Geist, der sich dem kategorischen Imperativ
konsequent verpflichtet fühlt, die zukünftige Wirtschaftsentwicklung besser vorherahnen kann, als dies die Mehrheit der etablierten
Finanzwirtschaft zu leisten im Stande ist.

Warum soll einer, der dem kategorischen Imperativ folgt, besser in der Lage sein, die zukünftige Wirtschaftsentwicklung zu
erahnen?

Weil der Betreffende mit sich selbst mehr im Reinen ist, und daher auch eine bessere Intuition des Vernünftigen und
Wahrscheinlichen entwickeln kann.

Aber, wie kann einer, der bis dato vornehmlich mit sich und dem Verständnis der Goldenen Regel beschäftigt war, etwas von
Betriebs- und Volkswirtschaft, geschweige denn vom Investment- und Finanzgeschäft verstehen?

Wer sich ehrlich um einen unabhängigen und eigenständigen Begriff dessen bemüht hat, was in dieser Welt vernünftig und
unvernünftig ist, der wird sich einem Mix unterschiedlicher theoretischer und praktischer Erfahrungen ausgesetzt haben. Und so
wird er auch die Wirtschaft aus verschiedenen Berufs- und Deutungsperspektiven kennen gelernt haben. Denn zu sehr hat ihn
seine Suche nach dem Eigentlichen doch in eine Reihe unterschiedlicher Anstellungen und Selbstverständnisse hineingeführt, als
dass er davon jetzt nicht auch angemessen wird profitieren können.

Angenommen, es gelingt  Noah denkt™ tatsächlich, die Wirtschaftsentwicklung besser vorher zu erahnen, als dies die
Konkurrenz zu leisten vermag, dann bleibt ja immer noch die Frage, wie es diesem unbekannten Projekt dann noch möglich
sein soll, im überfüllten Meinungsmarkt wahrgenommen zu werden.  Wie gedenkt Noah denkt™ diese Aufmerksamkeit zu
finden?

Indem es weitestgehend darauf setzt, dass es stimmt, was allenthalben gesagt wird, und Qualität sich am Ende quasi wie von
selbst durchsetzen wird.

Ist das vernünftig?

Es entspricht dem Geist der Goldenen Regel. Denn, wer nicht will, dass sich ihm einer unangemeldet aufdrängt, der wird auch
andere nicht mit Cold Calls belästigen dürfen.

Was ist in diesem Zusammenhang von Mailingaktionen zu halten?

Mailings sind vertretbar, solange man nicht das Gefühl hat, sich damit lächerlich zu machen oder sich sonstwie unter Wert zu
verkaufen. Denn wer nicht will, dass andere sich verbiegen, der wird sich auch selber nicht verraten dürfen.

Uns scheint das Risiko des hier skizzierten Vorhabens zu hoch und damit unverantwortlich zu sein!

Nun, es ist leider so, dass das Risiko der Freiheit existentiell hoch ist. Wer also den Mut zur Freiheit hat, der wird ein nur schwer zu
vertretendes Risiko notgedrungen in Kauf nehmen müssen.

Wie finanziert sich Noah denkt™?

Noah denkt™ ist ein Projekt des Landei Selbstverlages. Alle Beurteilungen, die von Noah denkt™ veröffentlicht werden, werden
dem Leser ohne einen im Vorhinein festgelegten Preis zur Verfügung gestellt. Denn natürlich kann eine Vermutung über die
Zukunft nur so gut sein kann, wie sie dem Abnehmer selbst, sei es zum Zeitpunkt der Abnahme oder auch späterhin erscheint. Mit
anderen Worten, Noah denkt™ überlässt es dem Abnehmer selbst, zu entscheiden, wie er den ihm dargebrachten Service
entlohnen will.

Woher kommt der Projektname „Noah denkt™“?  

Der Name Noah denkt™ weist auf den biblischen Noah hin, der irgendwann einmal den Mut fasste, seiner Intuition, seinem
Gespür und seiner Überzeugung Folge zu leisten, und eine Überlebensarche zu bauen, obwohl er dafür den Spott und die Häme
seiner Zeitgenossen einstecken musste. Denn ohne diesen Mut würde es, - wenn man denn der Bibel glauben mag -, heute weder
eine Finanzwelt, noch eine Weltwirtschaft geben. Mit anderen Worten, dieses Projekt nennt sich Noah denkt™, weil es der Meinung
ist, dass es jedem Analysten auch heute noch gut zu Gesichte stehen würde , wenn er sich den Urvater der Analyse zum Vorbild
nimmt.

Wer steht hinter Noah denkt™?

In der literarischen Vorlage besteht das Team von Noah denkt™ noch aus dem fiktiven Chefbeurteiler Albert („Denk“) Denkwart, und
dem ebenfalls frei erfundenen Leiter für Administration und Marketing, Bernhard Thomas. Mittlerweile aber, da Noah denkt™
tatsächlich in der Wirklichkeit angekommen und zu eigenem Leben erwacht ist, da ist es nun der Autor des
Businessplans selbst,
der dieses Projekt ganz und gar in eigener Regie betreut und betreibt.
zurück zur Startseite
You need Java to see this applet.
zurück zur Startseite
    Noah denkt™  -
    Projekt für Wirtschaftsbeurteilungen
__________________________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________________________
Stichworte:

Ausgleich von Einzel- und Allgemeininteresse, kategorischer Imperativ und Marktwirtschaft,
Besänftigung des Kapitalismus,
Selbstreinigungskräfte des Marktes, kategorischer Imperativ
und Kapitalismus,
Zähmung des Kapitalismus, marktwirtschaftliche Ethik